Der Frankfurter Flughafen ist ungewöhnlich gut an die Bahn angebunden: mit einem Regionalbahnhof (S-Bahn) und einem Fernbahnhof (ICE). Das macht den Zug zu einer echten Option – aber nicht immer der besten. Hier, wann was gewinnt, 2026.
Der Zug: schnell und günstig
In die Innenstadt erreicht die S-Bahn (S8/S9) den Hauptbahnhof in rund 15 Minuten für wenige Euro – bei Preis und Tempo unschlagbar, wenn Sie leicht reisen. In andere Städte sind ICE-Züge vom Fernbahnhof schnell und häufig. Bei einer Monatsreise deckt das Deutschland-Ticket (€63/Monat 2026) Regionalzüge bundesweit ab.
Der Haken am Zug
Der Zug ist großartig – bis ein schwerer Koffer, ein Umstieg und eine Treppe nach zehn Stunden Flug hinzukommen.
Züge fahren Bahnhof-zu-Bahnhof, nicht Tür-zu-Tür. Sie tragen Ihr Gepäck selbst, bewältigen Treppen und Bahnsteige, steigen vielleicht um und beenden die Fahrt am Ende per Taxi. Mit schwerem Gepäck, Gruppe, Kindern oder bei später Ankunft summiert sich das.
Der Transfer: Tür-zu-Tür
Ein Privattransfer bringt Sie ohne Umstieg von der Ankunftshalle zur exakten Adresse – Ihr Fahrer empfängt Sie mit Namensschild, lädt das Gepäck und verfolgt Ihren Flug. Der Preis steht vorab fest, ab €45 in die Frankfurter Innenstadt.
Wann der Zug gewinnt
- Alleinreise mit leichtem Gepäck.
- Ein Ziel nahe einem Bahnhof.
- Knappe Budgets und längere Aufenthalte (Deutschland-Ticket).
Wann der Transfer gewinnt
- Gruppen, Familien oder viel Gepäck.
- Ziele abseits des Bahnnetzes.
- Späte oder frühe Ankünfte oder einfach der Wunsch nach einer stressfreien Tür-zu-Tür-Fahrt.
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